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	<title>Die Lautmaler - Der Blog</title>
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		<title>Vom Service- zum Community-Management &#8211; Wie kann ich meine Kundencommunity aufbauen und bedienen?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Servicedesign]]></category>
		<category><![CDATA[VOICE Days plus 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Max Wittrock]]></category>
		<category><![CDATA[mymuesli]]></category>
		<category><![CDATA[Start_up]]></category>

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Interview mit Max Wittrock, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer mymuesli GmbH
&#160;
VOICE Community: Was war die z&#252;ndende Idee, die hinter mymuesli stand?
&#160;
 Max Wittrock: Die Idee entstand w&#228;hrend einer Autofahrt: Wir waren auf dem Weg zum Badesee und h&#246;rten den Radiospot einer bekannten M&#252;slifirma. Der Spot, den jeder kennt, ist sehr diskutabel und hat vor allem bewirkt, dass wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="imagefixer"><a href="http://www.mymuesli.com"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/FB_Max_Wittrock_fig01.jpg" alt="" title="FB_Max_Wittrock_fig01" width="200"  /></a></p>
<p><em>Interview mit Max Wittrock, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer mymuesli GmbH</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Was war die z&#252;ndende Idee, die hinter mymuesli stand?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Die Idee entstand w&#228;hrend einer Autofahrt: Wir waren auf dem Weg zum Badesee und h&#246;rten den Radiospot einer bekannten M&#252;slifirma. Der Spot, den jeder kennt, ist sehr diskutabel und hat vor allem bewirkt, dass wir uns &#252;ber das Thema M&#252;sli-Marketing und M&#252;sli unterhalten haben. Dabei haben wir festgestellt, dass wir alle sehr gerne M&#252;sli essen, aber jeder morgens einen Kompromiss eingegangen ist. Ein paar Stunden sp&#228;ter waren wir uns einig: Wir wollten nicht nur bessere Radiowerbung machen &#8211; warum nicht gleich ein besseres M&#252;sli? Biologisch sollte es sein, ohne zugesetzte Aroma- oder Farbstoffe, au&#223;erdem zuckerfrei. Vor allem aber individuell zusammenstellbar.<br />
<br />
Bis unser Produkt online gehen konnte, hat es noch ein wenig gedauert. Am 30. April 2007 was es dann schlie&#223;lich soweit und wir gingen mit mymuesli online. In den ersten Monaten mussten wir keinen einzigen Euro f&#252;r Marketing ausgeben. Wir haben sehr stark von der Power von Blogs profitiert, die &#252;ber unsere Idee berichtet haben. Dadurch haben wir sehr schnell online Verbreitung gefunden.<br />
<br />
Die Gefahr bestand allerdings darin &#8211; abgesehen davon, dass wir die Logistik usw. in den Griff bekommen mussten &#8211; den Kontakt zu unseren Kunden nicht zu verlieren. Bei einem customization-Produkt, das viel Individualisierungsarbeit auf den Kunden abw&#228;lzt, werden die Kunden auch gern in andere Bereiche wie Marketing oder Webauftritt mit einbezogen. Da sahen wir uns vor der Herausforderung, eine vern&#252;nftige Community aufzubauen und unseren Kunden immer interessante News zu bieten, damit sie auch wirklich Spass daran haben, sich mit dem Unternehmen zu besch&#228;ftigen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Stichwort: Storytelling? Um im Internet Aufmerksamkeit zu erfahren, muss man spannende Geschichten erz&#228;hlen k&#246;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Genau. Aber ich denke, online gelten da keine anderen Regeln als in der Offline-Interaktion. Wir sprechen z.B. immer vom „Kneipengespr&#228;ch“: Wenn ich in die Kneipe um die Ecke gehe und einem Freund berichte: „Du kannst dir nicht vorstellen, was ich mir heute bestellt habe &#8211; ein M&#252;sli, dass man sich selbst zusammenstellen kann.“ „Ach nee, sag blo&#223;.“ Und sofort ist man im Gespr&#228;ch und die Geschichte wird weitergegeben.<br />
<br />
Oder ein anderes Beispiel: Jeder m&#246;chte im Moment virale Videos drehen, die sich &#252;ber Youtube oder andere Video-Portale stark verbreiten. Doch die Videos m&#252;ssen nat&#252;rlich auch spannend genug sein, damit sie weitergegeben werden. Und &#8211; ganz wichtig &#8211; man muss sich fragen: F&#252;r wen sollen diese Stories interessant sein.<br />
<br />
Wir haben nicht versucht, mit unserer Unternehmensgeschichte zwanghaft potentiell alle Menschen anzusprechen, sondern wir wollten eben diejenigen erreichen, die Lust daran haben, sich ihr eigenes M&#252;sli zusammenzustellen.<br />
<br />
Aber generell gilt: Hinter jedem Produkt verbirgt sich eine Geschichte, die man erz&#228;hlen kann und wenn nicht, dann muss man sie finden. Produkte ohne Geschichte sind seelenlos. Wenn man es schafft, eine Story sch&#246;n aufzubereiten und f&#252;r seine Zielgruppen interessant zu machen, dann steht der Verbreitung dieser Story nichts im Wege.<br />
<br />
<a href="http://www.zappos.com/" target="_blank">Zappos</a> beispielsweise hat, wie ich finde, den besten Kundenservice der Welt. Und die Geschichten, die dieses Unternehmen ausmachen, werden vom CEO selbst oder aber von Mitarbeitern und Kunden so wundervoll verbreitet, dass allein der Claim „The Service Company that Just Happens to Sell Shoes“ wunderbar mit Leben gef&#252;llt wurde und diese Firma ein unerm&#252;dlicher Quell an tollen Stories ist.<br />
<br />
Es gibt da z.B. die Geschichte von einem Kunden, der Schn&#252;rsenkel bestellt hatte, aber versehentlich eine Spielkonsole bekam. Er hat sich daraufhin an den Customer Support gewendet und ihm wurden umgehend seine Schn&#252;rsenkel geliefert. Gleichzeitig bekam er aber auch ein Spiel f&#252;r die Konsole, die er behalten durfte.<br />
<br />
Das Weitererz&#228;hlen dieser Geschichte hat nat&#252;rlich mittlerweile schon l&#228;ngst den Wert der Spielekonsole schon wieder hereingeholt.<br />
<br />
Eine andere Geschichte: Eine Zappos-Tochter hatte vor kurzem einen Fehler in der Preis-Engine und alle Produkte wurden f&#252;r $ 49,99 angeboten. Binnen weniger Stunden entstand ein Schaden in Millionenh&#246;he, weil die Produkte oftmals zu g&#252;nstig abverkauft wurden. Und obwohl in den AGB stand, dass bei solchen Fehlern der Kauf r&#252;ckabgewickelt werden kann, wurde z&#228;hneknirschend jeder einzelne Kauf abgewickelt.<br />
<br />
Diese Beispiele zeigen: Diese Firma schafft es immer wieder &#8211; ob gewollt oder ungewollt &#8211; mit spannenden News in die Internet- oder Offline-Schlagzeilen zu kommen und das ist goldwert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Von Zappos zur&#252;ck zu den Anf&#228;ngen von mymuesli. Wie hat sich denn die Entwicklung bei den Kundenkontakten vollzogen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Kundenkontakte gab es von Tag eins an. Viele Leute wollten nat&#252;rlich wissen: Wer steckt eigentlich hinter mymuesli? Man muss dazu sagen, aus heutiger Sicht klingt unsere Idee, sich selbst ein M&#252;sli im Internet zusammenzustellen, nicht mehr verr&#252;ckt. 2007 aber schon. Da war E-Commerce, speziell im Food-Bereich und vor allem in Deutschland noch ein winziges Segment. Und die Leute haben E-Mails geschrieben oder haben angerufen und gesagt: „Hallo, ich habe gerade bei euch bestellt und wollte nur mal h&#246;ren, ob es euch wirklich gibt.“ Es gab ja nicht wenige, die gedacht haben, das sei ein Scherz, als unsere Seite online gegangen ist. Und generell ist es bei Lebensmitteln so, dass es sehr viele Kundenanfragen zur Qualit&#228;t und Qualit&#228;tssicherung gibt.<br />
<br />
Unsere Kundenkontakte haben sich seither nicht so stark ver&#228;ndert. Wir versuchen nat&#252;rlich uns diesen Spirit vom Start-up, vom kleinen M&#252;sli-Hersteller mit hohen Qualit&#228;tsanspr&#252;chen zu bewahren. Das funktioniert nat&#252;rlich nicht immer, weil man einfach gr&#246;&#223;er wird und nicht jeder Kunde immer denselben Ansprechpartner hat. Wir sind halt nicht mehr nur zu dritt. Aber ich denke, dass Wachstum nicht zwingend hei&#223;t, unpers&#246;nlich zu werden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Aber die Anzahl der Kundenkontakte wird sich doch in den letzten drei Jahren ver&#228;ndert haben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Klar. Wir haben nat&#252;rlich wesentlich mehr Kunden. Aber es sind darunter wesentlich mehr Kunden, die, salopp gesagt, einfach nur bestellen, die mymuesli wie jede andere Shopping-Seite nutzen ohne dar&#252;ber hinaus mit uns Kontakt aufnehmen zu wollen. Trotzdem erh&#246;ht sich nat&#252;rlich mit wachsender Gr&#246;&#223;e die Anzahl der Kundenkontakte immens. Das ist ganz gut zu bew&#228;ltigen. Das ist schlicht eine Frage der Organisation und wir erm&#246;glichen immer noch einen sehr pers&#246;nlichen Kontakt zu unseren Kunden. Und ich hoffe, das wird auch so bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Was sind denn die wichtigsten Service-Kan&#228;le bei mymuesli? </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Ganz am Anfang haben wir noch &#252;berlegt, eine eigene „M&#252;sli-Community“ zu entwickeln &#8211; also eine M&#246;glichkeit f&#252;r unsere Kunden, sich auszutauschen. Mit dem Wachstum von Facebook z.B. hat bei uns eine Verlagerung stattgefunden.<br />
<br />
Unsere Facebook-Fanpage hat mittlerweile &#252;ber 7000 Fans. Facebook ist somit einer der Kan&#228;le, &#252;ber den uns viele Kunden erreichen. Auch &#252;ber Twitter und unseren Blog erreichen uns viele.<br />
<br />
Am Anfang war der Blog unser wichtigstes Kommunikationsmedium. Das verschiebt sich jetzt ein bisschen auf die anderen Kan&#228;le. Aber es gibt auch weiterhin die klassische Kontaktaufnahme per E-Mail und wir bekommen viele Anrufe, Faxe und sogar Briefe. Insofern sind wir ein ganz normaler Versandh&#228;ndler.<br />
<br />
Es ist allerdings nicht v&#246;llig egal, auf welchem Weg die Kommunikation stattfindet. Haben wir beispielsweise einen Bug im System &#8211; jemand m&#246;chte ein Produkt in den Warenkorb legen und das klappt nicht &#8211; wir haben das noch nicht bemerkt und ein Kunde berichtet dar&#252;ber via Facebook oder Twitter bzw. stellt Fragen zu dem Problem, dann k&#246;nnen wir uns sehr schnell &#246;ffentlich dazu &#228;u&#223;ern und die Fragen beantworten. Konsumieren gen&#252;gend Leute diesen Kanal, wird so nat&#252;rlich verhindert, dass die immer gleichen Fragen zu diesem Problem beim Support auflaufen. Das gilt nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r Problemf&#228;lle, sondern auch f&#252;r Feedback. Der Support freut sich zwar immer &#252;ber nette E-Mails, aber wenn jemand auf unserer Facebook-Wall &#246;ffentlich sagt: „Das ist so ein leckeres Produkt.“, dann schafft das Vertrauen in unsere Produkte und &#252;berzeugt andere potentielle Kunden, die vielleicht noch &#252;berlegt haben, bei uns zu bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Also, die one-to-many- bzw. many-to-many-Kan&#228;le spielen f&#252;r Ihr Unternehmen eine wichtige Rolle?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Wir nutzen auch andere Kan&#228;le und sind zum Teil sehr klassich unterwegs &#8211; mit TV-Werbung beispielsweise. Aber die von ihnen angesprochenen Kan&#228;le sind wahnsinnig wichtig f&#252;r uns, denn dar&#252;ber haben wir wirklich die M&#246;glichkeit mit unseren Kunden zu sprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Wie und was lernen Sie denn konkret aus den Konversationen in den sozialen Medien?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Das ist &#8211; &#228;hnlich wie bei Zappos &#8211; ein recht profaner Prozess. Man braucht nicht algorithmisch auszuwerten, was haben die Kunden gesagt, sondern wenn zehn Kunden sagen: „Wir h&#228;tten gern Blaubeeren im M&#252;sli.“, dann l&#228;sst sich davon ausgehen, dass auch andere Kunden das w&#252;nschen. Wenn man es dann testet und das Blaubeerm&#252;sli l&#228;uft richtig gut, dann wei&#223; man, dass man das richtige getan hat.<br />
<br />
Man sollte verfolgen, ob es ein Thema gibt, zu dem sich mehr Leute &#228;u&#223;ern als gew&#246;hnlich. Findet man ein solches Thema, sollte man herausfinden: Was bewegt die Leute. Das kann man herausfinden, in dem man sie einfach fragt.<br />
<br />
Kundenfeedback ist f&#252;r uns essentiell, weil wir nur so unsere Produkte vern&#252;nftig anpassen k&#246;nnen. Wir k&#246;nnen nat&#252;rlich nicht jede Anregung umsetzen, aber ich hoffe &#8211; und das k&#246;nnen nur unsere Kunden f&#252;r uns beantworten &#8211; dass wir es geschafft haben, unsere Kunden doch so ernst zu nehmen, dass sie auch weiterhin Lust haben, sich zu beteiligen und Feedback zu geben.<br />
<br />
Wir arbeiten nat&#252;rlich immer daran, dass die Angebotsparameter m&#246;glichst zu 100 Prozent den Nachfrageparametern entsprechen. Und um das zu erreichen, werten wir Kundenfeedback aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Wie k&#246;nnen Firmen Social Media erfolgreich als Servicekanal nutzen &#8211; was sind da Ihre vier oder f&#252;nf Empfehlungen? </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Ganz wichtig ist erstens, sich vorab mit dem Thema zu besch&#228;ftigen. Man sollte sich ein bisschen auskennen und Spass daran haben. Wenn ich &#252;berhaupt keine Lust habe, mich online zu bet&#228;tigen, und das nicht als zwingenden Wachstumskanal sehe, dann sollte ich es auch nicht machen.<br />
<br />
Habe ich mich dann dazu entschlossen, darf ich zweitens nicht vergessen, dass die Offline-Regeln auch weiterhin Geltung haben. Eine langweilige Story wird nicht interessanter, nur weil ich sie auf Facebook verbreite. Aber mir stehen nat&#252;rlich neue Tools und M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung: Ich kann Videos und dergleichen verwenden.<br />
<br />
Drittens sollte ich versuchen, auf allen Kan&#228;len einigerma&#223;en kongruent zu sein. Es sollte kein Kanal bevorzugt und mit den neuesten Nachrichten versorgt werden, w&#228;hrend andere ver&#246;den.<br />
<br />
Wenn ich dann mitten in meinen Social-Media-Aktivit&#228;ten stecke, ist es wichtig, zu begreifen, dass Social Media „nicht mehr weggeht“. Ich setze mich damit einer &#246;ffentlichen Kritik aus und ich gebe meinen Kunden ein Forum daf&#252;r. Alles, was wirklich unbegr&#252;ndet und unter der G&#252;rtellinie ist, kann ich auch zensieren. Entferne ich aber begr&#252;ndete und sachlich vorgebrachte Kritik z.B. von meiner Facebook-Seite, dann werde ich von der Community viel Hass ernten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Wie viele Personen besch&#228;ftigen sich denn heute in Ihrem Unternehmen mit Kundenanliegen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Im Idealfall alle. Nat&#252;rlich hat nicht jeder die gleiche Kompetenz. Ein Teil unseres Teams besch&#228;ftigt sich mit dem klassischen Kundensupport: Ein Kunde hat ein Problem, das gel&#246;st werden muss. Und wir haben ein paar Mitarbeiter &#8211; wie mich &#8211; die sich mit Social Media besch&#228;ftigen. Wir versuchen beides m&#246;glichst stark zu verkn&#252;pfen. Und unser Anliegen ist, dass jeder, der mit uns in Kontakt tritt, danach denkt: „Wow! Das ist aber eine nette Firma.“ Das hei&#223;t, auch Mitarbeiter, die nicht direkt mit dem Kundensupport zu tun haben, sollten nat&#252;rlich in der Lage sein, die meisten Support-Probleme vern&#252;nftig abzuwickeln bzw. dem Kunden das Gef&#252;hl zu vermitteln, dass er sehr ernst genommen wird.<br />
<br />
Wenn man z.B. bei <a href="http://www.landsend.de/" target="_blank">Lands‘ End</a> Deutschland bestellen will und die Leitungen belegt sind, wird man immer h&#246;her geschaltet und es kann passieren, dass man beim Gesch&#228;ftsf&#252;hrer rauskommt. So etwas ist einfach toll. Und so etwas ist auch wieder eine gute Story. Solche Geschichten gibt es also nicht nur auf Produktseite, sondern &#252;berall im Kundenlebenszyklus. Ich kann den Kunden immer mit etwas &#252;berraschen oder besonders gl&#252;cklich machen. mymuesli steht dabei auch noch ganz am Anfang und es gibt noch so viele M&#246;glichkeiten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Was glauben Sie, unterscheidet Ihr Unternehmen vom klassischen Old-Economy-Versandh&#228;ndler, der ggf. seine Produkte auch online anbietet? Was also unterscheidet normalen Service von Community-Service?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Der Unterschied besteht zum einen darin, dass es die Community den Kunden erm&#246;glicht, auf vielen Kan&#228;len mit uns Kontakt aufzunehmen und wir nicht versuchen, den Kunden auf einen Supportkanal zu leiten. Gleichzeitig versuchen wir aus diesen Daten &#8211; den Dingen, die die Kunden mit uns teilen &#8211; etwas zu machen.<br />
<br />
Ich glaube, man wird nicht einfach vom Service- zum Community-Manager, sondern neben den Aspekt des Service-Managers tritt der Aspekt des Community-Managers. Man sollte also beide Rollen einnehmen. Die Gesetze der Old-Economy gelten ja alle nach wie vor. Wenn man es schafft, diese mit neuen Ans&#228;tzen zu kombinieren, mit Community-Tools, mit Social-Media-Marketing, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Was muss sich in der Servicestrategie der Unternehmen &#228;ndern, um sich auf diesen neuen Weg zu begeben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Zum einen helfen diese neuen Ma&#223;nahmen nat&#252;rlich, mehr Mitarbeiter-Vertrauen zu schaffen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. An Blog-Projekten wie bei Frosta oder Daimler sieht man, dass es durchaus sinnvoll ist, seinen Mitarbeitern in soweit zu vertrauen, als das sie &#246;ffentlich f&#252;r ein Unternehmen sprechen oder schreiben k&#246;nnen, ohne dass ein riesiger PR-Stab jede einzelne Nuance &#252;berpr&#252;ft.<br />
<br />
Also, Punkt 1: Ich muss denen, die Social Media betreiben auch vertrauen. Am besten ist es, wenn diese Stellen im Unternehmen hoch angesiedelt sind. Es bringt n&#228;mlich nichts, den neuen Praktikanten immer damit zu betrauen: „Hau doch mal &#252;ber Twitter ein paar Pressemeldungen raus.“<br />
<br />
Zum anderen sollte man nicht krampfhaft versuchen, unbedingt in den Social Media aktiv zu sein, aber man sollte es auch nicht kategorisch f&#252;r sich ausschlie&#223;en.  Das sch&#246;ne ist ja, man braucht daf&#252;r keine komplexen Lehrb&#252;cher zu w&#228;lzen. Beispiele, wie man es richtig macht, finden sich ja zur Gen&#252;ge da drau&#223;en. Es sind ja auch meist die Unternehmen, bei denen man selbst als Kunde hochzufrieden war. Dann hei&#223;t es eigentlich nur noch: Nachmachen! Nicht kopieren, aber vern&#252;nftig adaptieren und dann steht dem Social-Media- bzw. dem Community-Manager-Erfolg eigentlich nichts mehr im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Was ist denn Ihr Lieblingsservice &#8211; im Sinne eines smarten, cleveren Services, der die begrenzten Ressourcen optimal einsetzt, um beim Verbraucher ein tolles Serviceerlebnis zu generieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b> Max Wittrock</b>: Ich tue mich schwer mit einem einzelnen Beispiel. Aber: Mir hat letztens ein Versandh&#228;ndler in meine etwas versp&#228;tete Bestellung ein Mon Chérie hineingelegt, mit einer kleinen Karte: „Vielen Dank f&#252;r Ihre Bestellung“. Das sind kleine Gesten, das sind Details, die ausreichen. Da flippe ich wahrscheinlich nicht gleich so aus, dass ich ein Video davon drehe und das auf meine Facebook-Seite stelle, aber ich freue mich &#252;ber diese kleine Geste. Und das sind Wertsch&#228;tzungen, die man jedem Kunden gleicherma&#223;en entgegenbringen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>VOICE Community</b>: Herr Wittrock, vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><em>&#8220;Im Internet k&#246;nnen die User schon lange die Inhalte bestimmen &#8211; nicht aber auf dem Fr&#252;hst&#252;ckstisch.&#8221;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.mymuesli.com"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/mymuesli-dosen-1-300x228.jpg" alt="" title="mymuesli-dosen-1" width="300"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.mymuesli.com">mymuesli</a> ist das erste Portal der Welt, auf dem man sich sein eigenes Bio-M&#252;sli zusammenstellen kann, bei insgesamt 566 Billiarden verschiedenen M&#246;glichkeiten. Gegr&#252;ndet wurde mymuesli 2007 von drei Studienfreunden in Passau. mymuesli war und ist Vorbild und Inspiration f&#252;r viele andere Neugr&#252;ndungen im Bereich mass customized food und wurde mehrfach ausgezeichnet.</p>
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		<title>Frische News + Interview + Best Practice Test: ImmoScout24</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Lautmaler]]></category>

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&#160;Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der VOICE Community wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &#38; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &#38; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.
&#160;&#160;
Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<a href="http://bit.ly/cyk021"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/05/news-150x150.jpg" alt="" title="news" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-546" /></a></p>
<p>&nbsp;<br /><em>Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der <a href="http://www.voice-community.de/" target="_blank">VOICE Community</a> wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &amp; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &amp; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.</em></p>
<p>&nbsp;<br />&nbsp;</p>
<p>Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, die das Kundenerlebnis an den Customer Touchpoints mit neuen Servicekonzepten bereichern. Gesucht werden Entwickler-Teams, die Leistungsf&#228;higkeit live demonstrieren wollen. <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest/bedingungen/" target="_new">Melden Sie sich an!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie im heutigen Newsflash unser Interview mit Max Wittrock: <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=712" target="_blank">&#8220;Vom Service- zum Community-Management &#8211; Wie kann ich meine Kundencommunity aufbauen und bedienen?&#8221;</a>. Und werfen Sie einen Blick in unsere Rubrik &#8220;Best Practice im Fokus&#8221;. Dort pr&#228;sentieren wir <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=713" target="_blank">ImmoScout24</a> &#8211; die mobile App zum Immobilienportal Immobilienscout24.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gesicht dieser Woche ist Max Wittrock, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der mymuesli GmbH und Sprecher auf den diesj&#228;hrigen VOICE Days plus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit dem heutigen Newsflash verabschiedet sich die Redaktion der VOICE Community in die Sommerpause. Die n&#228;chsten News gibt‘s wieder am 9. September. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Vergn&#252;gen bei der <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=nl&#038;v=2&#038;mid=0AE5D3FB-D35F-4D39-8C5F-23DA39ACC40F&#038;rid=00000000-0000-0000-0000-000000000000" target="_blank">Lekt&#252;re</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Konstruktionsb&#252;ro f&#252;r Dienstleistungen</title>
		<link>http://blog.die-lautmaler.de/?p=785</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Servicedesign]]></category>
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		<category><![CDATA[VOICE Days plus 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer IAO]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dieter Spath]]></category>

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Interview mit Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Institutsleiter Fraunhofer IAO und Schirmherr der Initiative Smart Service

VOICE Community: Die Initiative Smart Service beklagt, dass die Forschung bei Dienstleistungsentwicklungen zu kurz kommt. Eine aktuelle Untersuchung stellt fest: „Deutsche Unternehmen der verarbeitenden Industrie investieren pro Jahr und Mitarbeiter im Schnitt rund 3.215 Euro in Forschung und Entwicklung. Dienstleister dagegen [...]]]></description>
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<a href="http://www.iat.uni-stuttgart.de/institut/institutsleitung/index.html" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/FB_Dieter_Spath_fig02.jpg" alt="" title="FB_Dieter_Spath_fig02" width="80" height="107" class="alignleft size-full wp-image-802" /></a><em>Interview mit Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Institutsleiter Fraunhofer IAO und Schirmherr der Initiative Smart Service</em><br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Die Initiative Smart Service beklagt, dass die Forschung bei Dienstleistungsentwicklungen zu kurz kommt. Eine aktuelle Untersuchung stellt fest: „Deutsche Unternehmen der verarbeitenden Industrie investieren pro Jahr und Mitarbeiter im Schnitt rund 3.215 Euro in Forschung und Entwicklung. Dienstleister dagegen bringen es im Vergleich dazu gerade mal auf 67 Euro.“<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ein Aspekt ist hier ganz sicher wichtig: Wenn man Services entwickelt, muss man das genauso akribisch und methodisch tun, wie wir das von Hardwareprodukten gewohnt sind. Dazu geh&#246;rt Entwurf, Evaluierung, Test, Prototyping etc. Aber alle diese Dinge unterbleiben. Ich kenne viele Unternehmen, die ein Konstruktionsb&#252;ro haben, aber ich kenne nicht eines, das ein Konstruktionsb&#252;ro f&#252;r Dienstleistungen hat. Also, zeigt sich ganz deutlich, wo es h&#228;ngt.  <br /> Wir haben deshalb f&#252;r uns den Begriff des „Service Engineerings“ in den Vordergrund gestellt, weil wir sagen: Eigentlich sind es ingenieurm&#228;&#223;ige Vorgehensweisen, die wir auch bei den Dienstleistungen zur Anwendung bringen m&#252;ssen. Den Begriff „Service Engineering“ hat mein Vorg&#228;nger Hans-J&#246;rg Bullinger vor Jahren sehr weitsichtig gepr&#228;gt und hat systematisch versucht, die Methodik, die wir aus der Hardwaregestaltung von Produkten kennen, zu &#252;bertragen und entsprechend den Besonderheiten der Dienstleistungsentwicklung zu erweitern. Also wir haben hier im Haus ein ServLab, in dem man tats&#228;chlich Dienstleistungs-Prototypen testen kann.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Welche Rolle spielt dabei der Nutzer?<br />
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<b>Prof. Spath</b>: Das geht nat&#252;rlich nicht ohne Integration des Kunden, weil Dienstleistungen im Gegensatz zu Hi-Tech Hi-Touch sind. Sie finden einfach am Kunden statt. Und deshalb sind sie am Ende auch nur mit dem Kunden zusammen testbar. Und weil man das jetzt nicht gleich live – also drau&#223;en in der freien Wildbahn – machen m&#246;chte, um die Kunden nicht zu verlieren, braucht man ein spezielles Setting: Ein Dienstleistungslabor beispielsweise, in dem der Kunde die synthetische Situation versteht und sich darauf einl&#228;sst, eine Prototypentestung wie ein Street User durchzuf&#252;hren. Am Ende kommt reproduzierbare Qualit&#228;t, also wiederholsichere Qualit&#228;t von Dienstleistungen heraus, wenn wir genauso gut konstruieren, dokumentieren und testen.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Vielleicht k&#246;nnen Sie kurz darstellen, was das Fraunhofer IAO unternimmt, um Servicequalit&#228;t vorhersehbar, gleichbleibend gut und aus Kundensicht erfolgreich zu gestalten.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Gern. Wir haben in der Zwischenzeit f&#252;r viele Unternehmen so genannte Methodenhandb&#252;cher entwickelt. Darin beschreiben wir zun&#228;chst einmal einen Prozess f&#252;r die Entwicklung, die Installation, die Implementierung und das Management von Dienstleistungen. So eine Prozessbeschreibung ist die Grundlage, um das systematisch wiederholen zu k&#246;nnen. Den einzelnen Prozessschritten sind dann methodische Werkzeuge zugeordnet, mit denen diese Schritte ausgef&#252;hrt werden. Um ein Beispiel zu geben: In der Entwicklung ist eine neue Methode das so genante „Service Blueprinting“, was so viel hei&#223;t, wie: Durchschreibeverfahren. Der Prozess des Kunden und unser Erbringungsprozess werden &#252;bereinander geschrieben und miteinander verkn&#252;pft und es wird systematisch abgeklopft: Wo sind die Synchronisationsstellen, an denen die beiden Prozesse miteinander verbunden werden m&#252;ssen? Dadurch lernt man sehr schnell, wie die Kommunikation in der Erbringung der Dienstleistungen mit dem Kunden tats&#228;chlich stattfinden soll.  <br /> Nehmen wir ein Beispiel: Wissen Sie, warum Sie im Hotel morgens immer auf Ihre Rechnung warten m&#252;ssen? Oder darauf, dass Ihre Kreditkarte durchgezogen wird?<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Ich habe ein Hotel, das macht das direkt beim Check-In, das finde ich super.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ja, genau. Der Fehler im Prozess der meisten anderen Hotels ist der, dass morgens erst gefragt wird: Hatten Sie was aus der Minibar? Und dann erst ist man rechnungsf&#228;hig. Wenn sie das Problem anders l&#246;sen – sie haben am Vorabend die Kreditkarte durchgezogen, nachts kann durch preisg&#252;nstiges Personal im Back Office die Rechnung erstellt werden und sie haben am anderen Morgen ganz wenige, adrett gekleidete und mehrsprachige Hotelangestellte an der Theke, die die Rechnung &#252;bergeben – dann freut sich der Kunde, weil er schnell weg kommt. <br /> Das w&#228;re so ein typisches Ergebnis eines Blueprintings. Das w&#252;rde man sofort erkennen, wenn man den Prozess sauber &#252;bereinander schreibt.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: H&#228;tten Sie vielleicht noch ein zweites Beispiel?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ein ganz typisches Beispiel aus den klassischen Wartungsservices. Nehmen Sie an, eine Firma f&#252;r Werkzeugmaschinen kriegt einen Anruf vom Kunden: Die Maschine ist kaputt. Daraufhin registriert der Agent im Service-Call-Center, was alles kaputt ist. Nach dem Telefonat beginnt er, Ersatzteile zu suchen, einen Monteur zu organisieren, Reiseplanung zu machen und so weiter. Damit ist er eine ganze Weile besch&#228;ftigt und k&#252;mmert sich nicht darum, was gleichzeitig beim Kunden passiert. Er schaut sich den dort ablaufenden Prozess nicht an. Der Kunde sitzt n&#228;mlich nicht da und wartet nur ab, sondern er ist unsicher, ob der Dienstleistungspunkt kommt, ob die Maschine bald in Ordnung gebracht wird. Das hei&#223;t, er beginnt umzuorganisieren, er beginnt Alternativen zu entwickeln. Auf Deutsch gesagt: Er stellt gr&#246;&#223;tes Chaos in seiner Produktionsplanung an, w&#228;hrend im Serviceunternehmen erst mal in aller Ruhe alles zusammengesucht wird.  <br /> Streng genommen m&#252;sste der Wartungsdienstler, sobald er auch nur die geringste positive Erkenntnis hat – beispielsweise: Ersatzteil ist da – sofort wieder zum Telefon greifen, den Kunden anrufen und sagen: Pass auf, das habe ich schon mal gefunden, wir sind auf einem guten Weg. Dadurch schaltet der Kunde schon zwei G&#228;nge runter. So simpel ist das, wenn man sich wirklich &#252;berlegt: Beim Kunden l&#228;uft auch ein Prozess und nicht nur beim Serviceerbringer.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Was ist aus Ihrer Sicht ein smarter Service?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ich w&#252;rde es eher als cleveren Service bezeichnen. Der clevere Service ist der, der extrem bequem ist f&#252;r den Kunden. Es gibt eine ganz einfache Maxime, was ein Serviceprodukt leisten muss, damit es immer wieder genommen wird. Wir sprechen von vier Faktoren. Erstens: Die Funktion muss sicher sein. Zweitens: Es muss wirtschaftlich sein – also erschwinglich, zu vern&#252;nftigen Kosten. Drittens: Es muss „convenient“ benutzbar sein, also eine ergonomische Dienstleistung sein und, viertens, es muss eine zielgruppengerechte &#196;sthetik aufweisen. Das hei&#223;t, es muss denjenigen auch ansprechen, um den es geht. Dann w&#252;rde ich einen Service f&#252;r smart halten, dann ist er gut gemacht.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Also das, was die Amerikaner “desirable“ nennen?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ja, aber das ist ein ganz schwieriges Ph&#228;nomen. Uns wird immer erz&#228;hlt, die Amerikaner w&#228;ren die tollen Dienstleister und wir k&#246;nnten das nicht. Und jedes Mal, wenn ich in die USA komme, bin ich entt&#228;uscht. Warum? Weil dort schlechtestes Personal am Frontend sitzt, das aber freundlich l&#228;cheln kann. <br /> Und was passiert, wenn irgendetwas nicht klappt: Dann bricht diese Dienstleistung in sich zusammen, weil man vor Ort &#252;berhaupt nicht handlungsf&#228;hig ist. Dann muss ein Service Provider, ein Supervisor kommen, der darf aber wieder nichts entscheiden. Und so bricht das zusammen wie nichts. Da ist mir ein deutscher h&#246;lzerner Handwerker, der vielleicht ein bisschen muffelig ist, lieber, aber der kann Entscheidungen treffen. Also am Ende des Tages m&#252;ssen wir das wirklich von der Gesamterf&#252;llung her bewerten. Und eine echte, gute Dienstleistung, die muss auch bei schlechtem Wetter funktionieren, wenn Probleme auftreten. Zur Dienstleistung geh&#246;rt, dass es auch Dinge gibt, die nicht planbar sind. Das hei&#223;t, bei all der qualit&#228;tssichernden Planung, von der ich vorhin sprach, gibt es in der Dienstleistung immer eine kleine Improvisationskomponente. Und die kann ich nur dann gut hinkriegen, wenn ich kompetent bin.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Was sehen Sie als die wichtigsten Handlungsfelder f&#252;r Politik, Wirtschaft und in den Unternehmen f&#252;r die Serviceverantwortlichen an, damit es mehr clevere Services gibt?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ich m&#246;chte mal mit der Politik anfangen. Die Politik hat, weil die Statistiken ja eindeutig sind, sehr wohl begriffen, welchen wirtschaftlichen Stellenwert Dienstleistungen volkswirtschaftlich haben. Der terti&#228;re Sektor hat in der Zwischenzeit rund 70 Prozent der deutschen Brutto-Wertsch&#246;pfung erklommen. Das wei&#223; jeder Politiker, zumindest, wenn er sich mit Wirtschaftspolitik auseinandersetzt. Was er nicht wei&#223;, ist, dass in den restlichen 30 Prozent auch ein riesiger Teil statistisch nicht erfassten Serviceverhaltens steckt. N&#228;mlich all das, was wir produktbegleitenden Service nennen. Man muss deshalb den Politikern klarmachen, dass wir nicht sagen k&#246;nnen: Wir konzentrieren uns auf Dienstleistungen, weil dies in unserem teuren Land so wunderbar erbracht werden kann, sondern wir m&#252;ssen klarmachen, dass diese Dienstleistungen besonders dann wirkungsvoll sind, wenn sie mit Hardwareprodukten in Verbindung stehen. Ich denke, Beispiele wie iPhone, iPod, iPad und andere sprechen B&#228;nde daf&#252;r, wie wichtig es ist, dass sowohl Hardware wie auch Software wie auch Dienstleistung bis hin zum Gesch&#228;ftsmodell so abgestimmt sind, dass das ein innovatives Produkt ist.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Ein tolles Beispiel ist ja sicherlich auch die Firma Wincor Nixdorf, die angefangen hat, Geldautomaten zu bauen und dann den Banken angeboten hat: Wir k&#246;nnen den Geldautomaten auch f&#252;r dich warten, und jetzt in Kooperation mit Postbank und Shell entsprechend die Cash-Zapfs&#228;ulen an den Tankstellen betreibt.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Da sind wir jetzt an einem Beispiel, das etwas zwiesp&#228;ltig ist. Banken, die ein hohes Ma&#223; an smartem IT-Einsatz betrieben haben mit Homebanking, Cash Machines, Auszugdruckern usw., also mit den Wincor Nixdorf-Produkten beispielsweise, die haben durchaus eine hohe Akzeptanz dieser Dinge erreichen k&#246;nnen, weil damit ein gro&#223;er Mehrwert entstand: N&#228;mlich rund um die Uhr alles machen zu k&#246;nnen, ohne auf etwas R&#252;cksicht zu nehmen. Was dabei aber gleichzeitig passiert ist – und das ist das, was die Unternehmen nicht aus dem Auge verlieren d&#252;rfen: Die Banken haben damit den Kundenkontakt beinahe vollst&#228;ndig verloren. Wann waren Sie das letzte Mal in einer Bankfiliale?<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Das Jahr 2010 hat die &#220;berraschung gebracht, die eigentlich das Jahr 2000 bringen sollte: Meine Kreditkarte funktionierte nicht mehr. Und deswegen musste ich mal wieder zum Bankschalter.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Der pathologische Fall! Der pathologische Fall hat Sie hingetrieben. Aber nicht die Dienstleistung schlechthin. Also gut, man geht vielleicht mal hin, wenn man ein Auto oder ein Haus finanziert, also wenn etwas Gr&#246;&#223;eres ansteht. Ansonsten k&#228;mpfen die Banken darum, den Kundenkontakt wiederzugewinnen. Wir haben eine sehr engagierte Arbeitsgruppe bei uns im Haus – „Bank und Zukunft“ – die regelm&#228;&#223;ig Untersuchungen im Bankenmarkt macht, um diese Zusammenh&#228;nge klarzustellen. Und dort versucht man, innovative Konzepte zu entwickeln, mit denen wieder Kundenkontakt entsteht: Die Bankfiliale der Deutschen Bank auf der Friedrichstra&#223;e 2020 zum Beispiel. Dieses Erlebnis zeigt, man darf bei aller Neigung dazu, rationell zu arbeiten, Rechner einzusetzen, Internetservices aufzubauen – es gibt ja heute den Begriff „Software as a Service“, was eine tolle Chance ist, den Kunden Mehrwerte online zur Verf&#252;gung zu stellen – bei all diesen Chancen, darf man den Menschen und den Kontakt zum Menschen nicht vergessen. Der ist elementar bei der Dienstleistungsabrechnung.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Jetzt heben Sie auf den Vor-Ort-Kontakt in der Filiale, am Point of Sale ab. Es gibt aber noch andere Kan&#228;le – den Telefonkontakt oder die Web-Interkation beispielsweise. Sind diese Kan&#228;le f&#252;r Sie gleichwertig?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Die Kan&#228;le sind mir eigentlich im Gro&#223;en und Ganzen egal. Ich unterscheide zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation. Und ich denke, die synchrone, die Dialogkommunikation, das, was face to face oder auch am Telefon passieren kann, das sollte man nicht vergessen. Die asynchrone Kommunikation kann das nicht ersetzen, weil sie einfach nicht auf das momentane „Look and Feel“ des Kunden eingeht. Und man darf nicht vergessen: Die Kunden sind emotional und Emotionen sind eine Sache des Momentes. Die kann man nicht abspeichern in einer E-Mail und morgen wieder lesen. <br /> Man sollte im Auge behalten, dass auch f&#252;r Services gilt, was der alte Kano sagte: Standard und Leistung sind nicht das endg&#252;ltige Erfolgsmuster. Standard erwartet jeder, Leistung kann ein bisschen differenzieren zwischen den Wettbewerbern. Aber der richtige Erfolg kommt mit dem Begeisterungselement. Und auch zu Services geh&#246;rt das Begeisterungselement. Und es ist dort, meiner Meinung nach, am leichtesten zu schaffen, viel leichter als in Hardwareprodukten. Nur keiner denkt dar&#252;ber nach – oder wenige denken dar&#252;ber nach. Alleine dadurch, dass sie etwas &#220;berraschendes in einem Service f&#246;rdern, mit dem der Kunde nicht selbstverst&#228;ndlich gerechnet hat, alleine damit verankert man sich mit einer gewissen Begeisterung beim Kunden.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Sehen Sie das in der Praxis denn so im Fokus? In den meisten Unternehmen gibt es ja Abteilungen, die nicht immer auf das gleiche Ziel zusammenwirken.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Die guten Unternehmen haben es geschafft, diese Kr&#228;fte zu integrieren und zu b&#252;ndeln, weil sie eben sehen, dass die Hinwendung zum Kunden eine hybride Leistung ist, die aus Hardware und Dienstleistung gleicherma&#223;en besteht. Das sind die wirklich Erfolgreichen, die es geschafft haben. Und das m&#252;sste man auch organisatorisch geeignet abbilden. Mit Hilfe von solchen Prozesshandb&#252;chern ist uns das teilweise gelungen, eben gerade diese B&#252;ndelung hinzubekommen.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Ist es nicht auch wichtig, um bei der Gesch&#228;ftsleitung Geh&#246;r zu finden, dass man in der Lage ist, die Servicequalit&#228;t und die Kundenorientierung auch in echten Unternehmensdaten, also Erfolgsdaten wie Umsatz, Produktivit&#228;t, Ertragskraft zu messen?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ja absolut. Ich denke, das sollte man dringend tun. Das ist ein Ausweis der Marktn&#228;he und das ist auch ein Stakeholder Value. Gar keine Frage. Das sind nat&#252;rlich unter Umst&#228;nden etwas weicher zu erfassende Daten. Aber ich denke, es ist nicht so schwierig, Kennzahlen zu entwickeln, die mit der Zeit Transparenz schaffen im Vergleich zu anderen Unternehmen, so dass sich eben auch Aktion&#228;re oder Gesellschafter daran orientieren k&#246;nnen.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Ist Servicequalit&#228;t ein echter Wettbewerbsfaktor?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ohne wenn und aber.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Warum leiden viele Self-Sevice-Angebote an einer geringen Akzeptanz? Sie hatten ja schon gesagt, smart wird oft mit IT assoziiert, deswegen lieber das Wort „clever“. Aber die Frage bleibt: Wo sind die H&#252;rden in der Nutzung von Self-Service-Angeboten?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: In erster Linie muss ein echter Mehrwert entstehen. Und ein ?Self-Service muss gut bedienbar sein – das ist ein ergonomisches Thema. Die Usability von Self-Service-Angeboten ist in vielen F&#228;llen unzureichend und st&#246;&#223;t deshalb auf Ablehnung. Da gibt es gro&#223;e Qualit&#228;tsunterschiede. Das beginnt eben im Einstieg mit dieser ergonomischen Fragestellung, gute Usability zu haben. Am Ende, wenn ein Mehrwert entsteht – wie bei den Banken beispielsweise der 24-Stunden-Service oder dass man am Flughafen nicht mehr anstehen muss – dann akzeptiert das der Kunde schon. Dann bleibt letztendlich jedoch die Gefahr, die ich vorhin schon erw&#228;hnte: Wenn der Self-Service durchschl&#228;gt, wenn er erfolgreich ist, dann tr&#228;gt er in sich immer die Gefahr, einen vom Unternehmen wegzuf&#252;hren.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Im Internet haben sich Communities gebildet, die sozusagen die M&#228;ngel hochschaukeln im Sinne einer Verbraucherfrust&#228;u&#223;erung und das auch noch in unglaublicher Geschwindigkeit verbreiten.<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Ich denke, das ist so etwas wie Hygiene im Markt, dass schlecht gemachte Produkte vom Kunden irgendwann abgelehnt werden und er dar&#252;ber anderen Kunden erz&#228;hlt. Jetzt forciert das Internet dramatisch, das hei&#223;t, diese Hygienefunktion wird schneller und direkter. Aber sie hat einen hervorragenden Vorteil f&#252;r den Anbieter, der den Fehler gemacht hat: Sie ist auch f&#252;r ihn transparent. Bisher war es so, dass diese Kritik im Dunkeln stattfand und er sich M&#252;he geben musste, es mitzubekommen. Wenn es im Internet stattfindet, kann er sich in den Communities tummeln und erf&#228;hrt das eins zu eins – so wie seine Kunden auch. Und er kann sofort darauf reagieren. Es findet nicht mehr im Dunkeln statt, so dass sich zwar &#196;rger schnell verbreitet und der Anbieter wachsam sein und schneller reagieren muss. Aber er kommt immerhin bequem an derartige Informationen heran.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Da schlie&#223;t sich die Frage an: Wenn man dieses neue Kr&#228;fteverh&#228;ltnis sieht, wie macht man dann eigentlich seine Service-Strategien zukunftstauglich? Es wird ja viel &#252;ber Social Media gesprochen, doch was ist Ihrer Auffassung nach zwischen operativer Hektik und wirklich langfristiger Entwicklung von neuen Servicekan&#228;len relevant?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Das, was f&#252;r jedes Produkt gilt, sind vier einfache, klare Faktoren, die man erf&#252;llen muss. Es sind die sichere Funktion, die wirtschaftliche Erbringung, also zu einem vern&#252;nftigen Preis, die Convenient-Benutzung oder Ergonomie und die zielgruppenorientierte &#196;sthetik. Man muss sich klarmachen, dass man differenzierte Zielgruppen hat. Das ist etwas, was die meisten Unternehmen nicht ber&#252;cksichtigen. Die meisten kreieren einen Service und gie&#223;en diesen breit &#252;ber die Lande und k&#252;mmern sich nicht darum, dass es differenzierte Zielgruppen mit unterschiedlichen Anspr&#252;chen gibt. Das, was wir also beim Produkt schon lange kennen – n&#228;mlich Individualisierung – ist im Service noch nicht ausgepr&#228;gt. Da ist noch viel zu wenig passiert.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Was w&#228;re denn Ihr Wunsch? Welchen Beitrag k&#246;nnte aus Ihrer Sicht die Initiative Smart Service leisten?<br />
<br />
<b>Prof. Spath</b>: Wenn diese Initiative ganz pauschal einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in die Richtungen, die wir gerade diskutiert haben, leisten kann, dann ist das etwas Positives. Ich denke, viele haben erkannt, dass in den Services sehr viel steckt. Gerade jetzt in der Krise, die wir noch nicht einmal ganz hinter uns haben, haben viele verstanden: Wenn ich jetzt schon keine Auftr&#228;ge f&#252;r Hardware bekomme, wie kann ich dann wenigstens den Kontakt zum Kunden durch neue Services halten? Ich kenne Unternehmen f&#252;r Werkzeugmaschinen, die die Strategieaussage getroffen haben, sie wollen in den n&#228;chsten drei bis vier Jahren 50 Prozent ihres Umsatzes mit Service machen. Das sind Gr&#246;&#223;enordnungen, an die hatten wir vor zehn Jahren nicht gedacht. Von daher ist Bewegung da. Aber f&#252;r diese Chancen fehlt noch das Bewusstsein: Wie gehe ich damit um? Wie methodisch muss das sein, wie platziere ich meine Aufwendungen richtig, damit am Schluss gute Qualit&#228;t und ein zufriedener Kunde herauskommt? Bei der Produktentwicklung wei&#223; man schon lange, dass man daf&#252;r einen guten Konstrukteur braucht, der eine solide Ausbildung hat. Man wei&#223; aber noch nicht, dass man einen Service-Designer braucht, der auch eine solide Ausbildung hat. Man meint, man k&#246;nnte es so mit der Hand am Arm machen.<br />
<br />
<b>VOICE Community</b>: Herr Prof. Spath, vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch.<br />
</p>
<hr />
<br />
<strong>Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath</strong><br />
<strong>Institutsleiter Fraunhofer IAO und Schirmherr der Initiative Smart Service</strong><br />
<a href="http://www.iat.uni-stuttgart.de/institut/institutsleitung/index.html" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/FB_Dieter_Spath_fig01.jpg" alt="" title="FB_Dieter_Spath_fig01" width="200" height="267" class="alignleft size-full wp-image-793" /></a>Prof. Dr.-Ing. E.h. Dieter Spath, Jahrgang 1952, studierte Maschinenbau an der TU M&#252;nchen und promovierte dort 1981. Nach seiner T&#228;tigkeit als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der KASTO-Firmengruppe leitete Professor Spath das Institut f&#252;r Werkzeugmaschinen und Betriebstechnik der Universit&#228;t Karlsruhe. Seit 2002 ist er Leiter des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart und des Instituts f&#252;r Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universit&#228;t Stuttgart mit &#252;ber 220 Mitarbeitern. Ein Schwerpunkt der Institutsarbeit liegt in strategischen und operativen Fragestellungen der Dienstleistungswirtschaft. So wurde bereits in den Neunziger Jahren die Fachdisziplin &#8220;Service Engineering&#8221; am Institut begr&#252;ndet und zu internationaler Bekanntheit gef&#252;hrt. 2006 wurde mit dem ServLab das weltweit erste Labor zum Entwickeln und Testen neuer Dienstleistungskonzepte eingerichtet. Neben der aktuellen Einbindung in zahlreiche nationale und internationale Forschungs- und Transferinitiativen wurden in den vergangenen Jahren mehr als 200 Unternehmensprojekte zu Fragestellungen wie etwa der Entwicklung neuer Dienstleistungen, dem Testen von Servicekonzepten und der Gestaltung von Kundenschnittstellen durchgef&#252;hrt. Durch die erfolgreichen Arbeiten in Wissenschaft und Praxis hat sich das Institut somit zu einer zentralen Anlaufstelle f&#252;r Dienstleistungsthemen in Europa entwickelt.</p>
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		<title>Otto: Schlafwelt-Community</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Otto]]></category>
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Wissen rund um das Thema Schlafen




Die Schlafwelt-Community h&#228;lt Wissen rund um das Thema Schlafen bereit. Die Schlafwelt geh&#246;rt zum Versandhandel Otto, die Community wurde bereitgestellt von hiogi. Das Grundprinzip ist einfach erkl&#228;rt: Unter dem Motto &#8220;Customer helps Cutomer&#8221; beantworten Kunden Fragen von Kunden.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<strong>Wissen rund um das Thema Schlafen</strong><br />
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<a href="http://wissen.schlafwelt.de/" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/BP_Otto_Schlafwelt_fig01.jpg" alt="" title="BP_Otto_Schlafwelt_fig01" width="227" height="106" class="alignleft size-full wp-image-763" /></a></p>
<p>Die <a href="http://wissen.schlafwelt.de/" target="_blank">Schlafwelt-Community</a> h&#228;lt Wissen rund um das Thema Schlafen bereit. Die Schlafwelt geh&#246;rt zum Versandhandel Otto, die Community wurde bereitgestellt von <a href="http://www.hiogi.de/" target="_blank">hiogi</a>. Das Grundprinzip ist einfach erkl&#228;rt: Unter dem Motto &#8220;Customer helps Cutomer&#8221; beantworten Kunden Fragen von Kunden.<br />
<br />
Um Qualit&#228;t zu gew&#228;hrleisten, d&#252;rfen nur ausgew&#228;hlte &#8220;hiogis&#8221; die Fragen beantworten &#8211; genauer: Nur hiogis, die mindestens den Status &#8220;Advanced Brain Level&#8221; erreicht haben, d.h. zwischen 100 und 499 Fragen richtig beantwortet haben. Jede Antwort bedarf zudem mindestens einer Verifizierung durch einen anderen hiogi, eine weitere Qualit&#228;tssicherung also.<br />
<br />
<a href="http://wissen.schlafwelt.de/" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/BP_Otto_Schlafwelt_fig02.jpg" alt="" title="BP_Otto_Schlafwelt_fig02" width="480" height="371" class="alignleft size-full wp-image-772" /></a><br />
<br />&nbsp;<br />
<strong>Motivation</strong><br />
Wie k&#246;nnen m&#246;glichst viele qualifizierte Experten f&#252;r ein Thema gewonnen werden und so die Qualit&#228;t des Forums sicherstellen? Hier arbeitet hiogi mit klassischen Belohnungssystemen: F&#252;r jede Expertenantwort werden sogenannte ogi-Taler verteilt. Ab einer Summe von 20 ogi-Talern pro Monat kann an einem Gewinnspiel teilgenommen werden, wo z.B. kleine Reisen oder Gutscheine verlost werden. Weitere Motivatoren wie z.B. die Antwortduelle sollen die hiogis zus&#228;tzlich anspornen.<br />
<br />
<strong>Hauptfunktionen</strong><br />
Die Applikation kann &#252;ber vielerlei Kan&#228;le genutzt werden &#8211; z.B. Twitter, iPhone, Skype oder per SMS, was die Community auch f&#252;r &#8220;normale&#8221; Handy-Nutzer zug&#228;nglich macht. Ein sehr sinnvoller Use-Case &#8211; etwa dann, wenn vor Ort im Gesch&#228;ft beim Matratzenkauf eine unabh&#228;ngige Expertenmeinung eingeholt werden soll. Denn h&#228;ufig treten ja erst dann die wichtigen Fragen ins Bewusstsein &#8211; und nicht etwa schon einen Tag vor dem Kauf. Der Nutzer erh&#228;lt die Antwort innerhalb relativ kurzer Zeit als kostenlose SMS. </p>
<p> Das Eingabefeld, in dem der Nutzer seine Frage platzieren kann, ist auf der Webseite durch die &#220;berschrift &#8220;Was m&#246;chten Sie wissen?&#8221; sehr prominent angebracht. Allerdings d&#252;rfte f&#252;r nicht alle Nutzer deutlich sein, dass die gestellte Frage direkt an die Community weitergeleitet und f&#252;r alle sichtbar wird. Denkbar w&#228;re auch, dass eine intelligente semantische Suche innerhalb des Forums angesto&#223;en wird. </p>
<p> Eine solche Suche ist m&#246;glich &#252;ber die klassische Tag-Cloud, rechts auf der Seite. Dem heutigen Standard folgend sind h&#228;ufige Tags in gr&#246;&#223;erer Schrift gehalten als weniger h&#228;ufige. </p>
<p> Zu einer ausgew&#228;hlten Frage erscheinen au&#223;erdem weitere, thematisch verwandte Fragen, so dass sich der Nutzer selbstbestimmt einen Themenbereich erschlie&#223;en kann.<br />
<br />
<strong>Nutzerfreundlichkeit</strong><br />
Einige Punkte bzgl. der Nutzerfreundlichkeit sind bereits angeklungen. Bei einem kurzen Test, wurde eine einfache <a href="http://wissen.schlafwelt.de/question/was-ist-gesuender-federkern-oder-schaumstoff-134440.html" target="_blank">Frage</a> an die Community gestellt: </p>
<p> <i>Was ist ges&#252;nder, Federkern oder Schaumstoff?</i> </p>
<p> Innerhalb einer halben Stunde lag eine qualifizierte Antwort, inklusive Quellenangaben vor: </p>
<p> <i>Zum Standard bei den Matratzen haben sich l&#228;ngst die Schaumstoffmatratzen entwickelt. Diese unterst&#252;tzen die schlafende Person punktuell und damit sehr individuell. Im Gegensatz dazu gibt es Federkernmatratzen eine gro&#223;fl&#228;chige Unterst&#252;tzung, wodurch es zu Probleme mit der Wirbels&#228;ule und Materialschw&#228;chen kommen kann.</i> <br /> <i>Quelle:</i> <br /> • <a href="http://www.wissenswertes.at/index.php?id=schaumstoff-matratze" target="_blank">http://www.wissenswertes.at/index.php?id=schaumstoff-matratze</a> <br /> • <a href="http://www.wissenswertes.at/index.php?id=federkernmatratze" target="_blank">http://www.wissenswertes.at/index.php?id=federkernmatratze</a> <br /> • <a href="http://www.schlafwelt.de/schlafen/produkte-matratzen?gclid=CJqn07Cy1KI CFQQEZgod3Easyg&#038;et_rp=1" target="_blank">http://www.schlafwelt.de/schlafen/produkte-matratzen?gclid=CJqn07Cy1KI CFQQEZgod3Easyg&#038;et_rp=1</a> </p>
<p>   Ihren Zweck hat die Anwendung damit in diesem Fall klar erf&#252;llt. Im Detail gibt es noch kleine Schw&#228;chen: Die Tags sind teilweise nicht ausreichend gut bearbeitet: Bei der hier gestellten Frage findet sich als Tag nur &#8220;Schaumstoff&#8221; &#8211; der wesentlich wichtigere &#220;berbegriff &#8220;Matratze&#8221; taucht nicht auf. </p>
<p> Die sich an jede Frage anschlie&#223;enden verwandten Fragen werden entweder ausschlie&#223;lich &#252;ber die Tags generiert oder aber basieren (zus&#228;tzlich) auf einer semantischen Analyse. Letzteres liegt auf den ersten Blick nahe, denn die erste verwandte Frage ist &#8220;Wozu sind Grobpolster wichtig?&#8221; tr&#228;gt lediglich den Tag &#8220;Matratze&#8221;. Denkbar w&#228;re hier, dass &#8220;Schaumstoff&#8221; im Hintergrund &#8220;Matratze&#8221; zugeordnet wird, jedoch nicht als expliziter Tag erscheint.<br />
<br />
<a href="http://wissen.schlafwelt.de/" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/BP_Otto_Schlafwelt_fig03.jpg" alt="" title="BP_Otto_Schlafwelt_fig03" width="480" height="360" class="alignleft size-full wp-image-780" /></a><br />
<br />&nbsp;<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Die von hiogi realisierte Schlafwelt-Community ist durch ihren Aufbau und die qualit&#228;tssichernden Ma&#223;nahmen eine Community von hohem Wert. Die angesprochenen Usability-Probleme stehen dem Nutzen der Anwendung nur wenig im Weg &#8211; ihre Behebung w&#252;rde die Community jedoch weiter verbessern.<br /></p>
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		<title>Frische News + Interview + Best Practice Test: Die Schlafwelt-Community</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Lautmaler]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Voicecommunity]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;

&#160;Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der VOICE Community wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &#38; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &#38; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.
&#160;&#160;
Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<a href="http://bit.ly/cyk021"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/05/news-150x150.jpg" alt="" title="news" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-546" /></a></p>
<p>&nbsp;<br /><em>Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der <a href="http://www.voice-community.de/" target="_blank">VOICE Community</a> wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &amp; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &amp; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.</em></p>
<p>&nbsp;<br />&nbsp;</p>
<p>Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, die das Kundenerlebnis an den Customer Touchpoints mit neuen Servicekonzepten bereichern. Gesucht werden Entwickler-Teams, die Leistungsf&#228;higkeit live demonstrieren wollen. <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest/bedingungen/" target="_new">Melden Sie sich an!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie im heutigen Newsletter unser Interview mit Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath: <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=710" target="_blank">&#8220;Das Konstruktionsb&#252;ro f&#252;r Dienstleistungen&#8221;</a>. Und werfen Sie einen Blick in unsere Rubrik &#8220;Best Practice im Fokus&#8221;. Dort pr&#228;sentieren wir die <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=711" target="_blank">Schlafwelt-Community</a>.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gesicht dieser Woche ist Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Institutsleiter Fraunhofer IAO und Schirmherr der Initiative Smart Service.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Vergn&#252;gen bei der <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=nl&#038;v=2&#038;mid=0AE5D3FB-D35F-4D39-8C5F-23DA39ACC40F&#038;rid=00000000-0000-0000-0000-000000000000" target="_blank">Lekt&#252;re</a>!</p>
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		<title>Marie von Ebay</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Lautmaler]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[MMI]]></category>
		<category><![CDATA[Servicedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Service Award]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Die virtuelle Kundenberaterin auf dem beliebten Online-Marktplatz


&#160;

Marie &#8211; das ist die virtuelle Kundenberaterin von ebay Deutschland. Seit Mitte 2009 hilft sie Nutzern zu allen Themen rund um das Kaufen und Verkaufen auf dem beliebten Online-Marktplatz. Entwickelt wurde Marie von Virtuoz, einer amerikanisch-franz&#246;sischen Firma. Ernsthafte Nutzerbewertungen oder Aufzeichnungen von Konversationen mit Marie finden sich leider nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<strong>Die virtuelle Kundenberaterin auf dem beliebten Online-Marktplatz</strong><br />
</p>
<hr />
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://www.ebay.de"  target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/bp_ebaymarie_fig01.jpg" alt="" title="bp_ebaymarie_fig01" width="110" height="190" class="alignleft size-full wp-image-745" /></a><br />
Marie &#8211; das ist die virtuelle Kundenberaterin von <a href="http://www.ebay.de" target="_blank">ebay Deutschland</a>. Seit Mitte 2009 hilft sie Nutzern zu allen Themen rund um das Kaufen und Verkaufen auf dem beliebten Online-Marktplatz. Entwickelt wurde Marie von <a href="http://www.virtuoz.com/" target="_blank">Virtuoz</a>, einer amerikanisch-franz&#246;sischen Firma. Ernsthafte Nutzerbewertungen oder Aufzeichnungen von Konversationen mit Marie finden sich leider nur sehr wenige. Um aber dennoch absch&#228;tzen zu k&#246;nnen, wie gut Marie als Beraterin funktioniert, wurde sie einem kurzen Test unterzogen.<br />
<br />&nbsp;</p>
<hr />
<br />&nbsp;</p>
<p><strong>Aufbau</strong><br />
Marie ist in Vergleich zu anderen Avataren auf der Webseite nicht sehr pr&#228;sent angebracht. Auf der Index-Seite finden sich keine Hinweise auf sie &#8211; erst nach Aufrufen der Hilfe erscheint Marie im rechten Navigationsmen&#252;. Dadurch wird indirekt vermittelt, dass sie ausschlie&#223;lich f&#252;r inhaltliche Hilfestellungen zu Verf&#252;gung steht, wenngleich sie auch begrenzt auf Small Talk richtig zu reagieren wei&#223;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.ebay.de" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/bp_ebaymarie_fig02.jpg" alt="" title="bp_ebaymarie_fig02" width="480"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dialog &#246;ffnet sich in einem separaten Fenster, genau wie z.B. bei Anna von <a href="http://www.ikea.com/de/" target="_blank">IKEA</a> &#8211; ein Avatar, der ebenfalls von der <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=706" target="_blank">VOICE Community evaluiert</a> wurde. Dort hat sich dieser Aufbau als eher unpraktisch erwiesen, weil der Dialog mit der Webseite verzahnt ist und nur entweder die Webseite oder der Dialog aktiv sein kann. Der gleiche Nachteil besteht prinzipiell bei Marie:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.ebay.de" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/bp_ebaymarie_fig03.jpg" alt="" title="bp_ebaymarie_fig03" width="480"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allerdings schafft das Dialog-Design hier zum Teil Abhilfe: Marie gibt mal ausschlie&#223;lich im Dialog die passenden Antworten, mal verweist sie auf die Webseite. Diese Verweise werden in Form von Links realisiert, die der Nutzer selbst aktivieren muss. Dies hat den Effekt, dass der Nutzer sich bewusst ist, dass der Dialog nun auf der Webseite fortgesetzt wird, zumal Marie teilweise auch explizit darauf hinweist. Der oben beschriebene nachteilige Aufbau wird auf diese Weise wieder etwas relativiert. Bei Mehrfachanliegen bleibt dieser Aufbau jedoch problematisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.ebay.de" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/07/bp_ebaymarie_fig04.jpg" alt="" title="bp_ebaymarie_fig04" width="480"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestik und Mimik sind bei Marie kaum vorhanden. Auch ist der Avatar nicht animiert, so dass sich verschiedene Gestiken, passend zum Text, durch statische Bilder aneinander reihen. W&#228;hrend des Tests hat sich dieses Konzept allerdings nicht als st&#246;rend erwiesen.<br />
Nat&#252;rlichkeit wird teilweise dadurch erzeugt, dass nicht immer die gesamte Antwort auf einmal ausgegeben wird, sondern durch den Hinweis &#8220;Marie schreibt&#8221; unterbrochen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dialog-Design</strong><br />
<br />
Maries Antworten erscheinen entweder vollst&#228;ndig im Dialog-Fenster oder sie fasst die Essenz zusammen und stellt weiterf&#252;hrende Links zu Verf&#252;gung (in den nachfolgenden Beispielen kursiv gedruckt). Dieser Aufbau erweist sich vor allem dann als sehr praktisch, wenn f&#252;r Marie mehrere M&#246;glichkeiten in Betracht kommen, denn in diesem Fall w&#228;hlt der Nutzer einfach per Mausklick die gew&#252;nschte Option: </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: <em>Ich habe einen Artikel gekauft, kann ihn aber doch nicht gebrauchen.</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Meinten Sie:<br />
Ich m&#246;chte den Artikel nicht mehr kaufen.<br />
Wie melde ich, dass ein Mitglied gegen die eBay-Grunds&#228;tze verst&#246;&#223;t?<br />
Wie kann ich Artikel kaufen?<br />
Wie schlie&#223;e ich nach Angebotsende einen Kauf bzw. Verkauf auf eBay ab?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Nutzereingabe muss also nicht gezwungenerma&#223;en zu genau einem Ergebnis f&#252;hren. Dies ist vor allem in zweierlei Hinsicht sinnvoll: Zum einen, wenn die Technologie nicht exakt arbeitet, was bei Dialogsystemen nicht unwahrscheinlich ist (vgl. letztes Beispiel). In diesem Fall gelangt der Nutzer trotzdem schnell und sicher ans Ziel.<br />
Zum anderen ist diese Dialog-Strategie sinnvoll, wenn der Nutzer eine unterspezifizierte Frage stellt. Dann f&#252;hrt der Dialog schneller zum Ziel als eine erneute Nachfrage der gleichen Art &#8211; denn der Nutzer versteht sofort, was gemeint ist und w&#228;hlt au&#223;erdem aus Optionen aus, auf die das System sicher eine Antwort wei&#223;:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: <em>Ich habe eine Frage zu den Bewertungen.</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Meinten Sie:<br />
Ich bin mit meiner erhaltenen Bewertung nicht zufrieden.<br />
Wie gebe ich eine Bewertung ab?<br />
Wie funktioniert das Bewertungssystem?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ebenso schnell und mit den gleichen Vorteilen schaltet Marie in einen gef&#252;hrten Dialog um, wenn zur Kl&#228;rung des Anliegens mehrere Fragen beantwortet werden m&#252;ssen. Die jeweils per Mausklick gew&#228;hlte Antwort erscheint dabei immer als Text im Dialog &#8211; so l&#228;sst sicher der Verlauf auch im Nachhinein gut nachvollziehen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>:  <em>Der K&#228;ufer zahlt nicht, was kann ich tun?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Sagen Sie mir bitte, vor wie vielen Tagen das Angebot endete?<br />
Vor mehr als 4 Tagen.<br />
Vor weniger als vier Tagen.</em><br />
<strong>Nutzer</strong>: <em>Vor mehr als 4 Tagen.</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Haben Sie bereits einen Problemfall wegen eines nicht bezahlten Artikels gemeldet?<br />
Ja.<br />
Nein.<br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>W&#228;hrend der gef&#252;hrte Dialog sich durch schnelle, kurze Interaktionen auszeichnet, sind Maries Antworten in anderen F&#228;llen mitunter sehr lang. Um hier die Informationsaufnahme zu erleichtern, werden die Texte entsprechend partitioniert: Jeder Abschnitt bildet ein geschlossenes Subthema, was dem Nutzer sehr hilft:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: <em>Ich habe eine schlechte Bewertung erhalten. Was kann ich dagegen tun?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Bewertungen sind grunds&#228;tzlich nicht ver&#228;nderbar und k&#246;nnen nur in Ausnahmef&#228;llen entfernt oder &#252;berarbeitet werden. Diese Ausnahmen finden Sie im Grundsatz zur L&#246;schung von Bewertungen.</p>
<p>Sie haben auch die M&#246;glichkeit, auf die erhaltene Bewertungen zu antworten. Auch kann Ihr Handelspartner seine Bewertung mit einem Erg&#228;nzungskommentar versehen.</p>
<p>Verk&#228;ufer k&#246;nnen au&#223;erdem &#252;ber die Funktion &#220;berarbeitung einer Bewertung beantragen unter bestimmten Umst&#228;nden ihre K&#228;ufer bitten, eine f&#252;r Sie abgegebene neutrale oder negative Bewertung zu berichtigen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Technologie</strong><br />
<br />
Die zugrunde liegende Technologie scheint verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig ausgefeilt zu sein. Marie reagiert nicht nur auf ein Keyword pro Anfrage, sondern auch auf mehrere. Auch scheint die Reihenfolge und die Position der Keywords eine Rolle zu spielen. Allerdings hat auch dieser Mechanismus seine klaren Grenzen: Synonyme erkennt Marie zwar auf Wortebene zuverl&#228;ssig &#8211; so wird z.B. &#8220;Produkt&#8221; als Synonym f&#252;r &#8220;Artikel&#8221; erkannt. Synonyme Formulierungen hingegen, also Synonyme auf Phrasen- oder Satzebene, f&#252;hren in die Irre:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: <em>Wie kann ich sicher sein, dass ein Produkt gut ist?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Danke sehr. Wie kann ich Ihnen noch weiterhelfen?</em><br />
<strong>Nutzer</strong>: <em>Woher wei&#223; ich, dass ein Produkt gut ist?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Ich habe Sie nicht verstanden. K&#246;nnten Sie sich bitte anders ausdr&#252;cken? Ich stehe zu Ihrer Verf&#252;gung, wenn Sie Fragen haben.</em><br />
<strong>Nutzer</strong>: <em>Woher wei&#223; ich, ob ich dem Verk&#228;ufer trauen kann?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Ich habe so viel Arbeit.</em><br />
<strong>Nutzer</strong>: <em>Woher wei&#223; ich, dass der Verk&#228;ufer kein Betr&#252;ger ist?</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Informationen zum sicheren Kaufen finden Sie unter Online-Sicherheit: &#220;bersicht.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Offenbar reagiert Marie hier nur auf die Keywords &#8220;Verk&#228;ufer&#8221; und &#8220;Betr&#252;ger&#8221;, w&#228;hrend alle anderen synonymen Formulierungen ins Leere f&#252;hren. Allerdings sind synonyme Formulierungen auch weitaus schwieriger zu realisieren als Synonyme auf Wortebene, so dass dies vor allem im Vergleich zu anderen kommerziellen Avataren nicht als schwerwiegender Nachteil gewertet werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#196;hnlich wie bei den Synonymen steht es bei Marie mit der sprachlichen Kontextbezogenheit und dem Diskurswissen. Auch diese sind nicht optimal umgesetzt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: <em>Ich will den Artikel doch nicht haben.</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Als K&#228;ufer m&#252;ssen Sie f&#252;r einen ersteigerten bzw. gekauften Artikel den festgelegten Kaufpreis zahlen.</p>
<p>Dies gilt auch dann, wenn Sie in der Zwischenzeit Ihre Meinung &#252;ber den Artikel ge&#228;ndert haben oder Ihnen der Preis des Artikels nun doch zu hoch erscheint.</p>
<p>Wenn Sie dem Verk&#228;ufer offen und ehrlich sagen, dass Sie vom Kauf zur&#252;cktreten m&#246;chten, gehen die meisten Verk&#228;ufer darauf ein. , erkl&#228;ren Sie ihm die Situation und versuchen Sie, sich mit ihm zu einigen. […]</em><br />
<strong>Nutzer</strong>: <em>Der Verk&#228;ufer m&#246;chte den Artikel nicht zur&#252;cknehmen, ich habe schon mit ihm gesprochen.</em><br />
<strong>Marie</strong>: <em>Ich wei&#223; es nicht mehr wirklich. Wie kann ich Ihnen noch weiterhelfen?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zweite Nutzereingabe kann offensichtlich &#252;berhaupt nicht in Bezug zum bisherigen Diskurs gesetzt werden, so dass die Interaktion sehr schnell an ihre Grenzen st&#246;&#223;t. Doch auch hier gilt: Es handelt sich um ein schwer zu realisierendes Feature, das wohl kaum ein kommerzieller Avatar beherrscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz dieser Unzul&#228;nglichkeiten verf&#252;gt Marie jedoch anscheinend &#252;ber eine Art Dialogmanager, denn Sie merkt sich mitunter Nutzereingaben. So wei&#223; sie, ob eine Frage bereits gestellt wurde oder sie f&#252;hrt einen f&#252;r die Anfrage notwendigen Login durch und greift das Thema anschlie&#223;end wieder auf. Allerdings bleibt aus Nutzersicht h&#228;ufig unklar, weshalb &#252;berhaupt ein Login durchgef&#252;hrt werden muss (z.B. bei der Frage: &#8220;Wie funktioniert ebay?&#8221;).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
<br />
Marie ist eine brauchbare Hilfestellung f&#252;r die Verwendung von ebay. Unexaktheiten in der Technologie, die bei Dialogsystemen grunds&#228;tzlich nicht komplett verhindert werden k&#246;nnen, werden durch das Dialog-Design meist solide abgefedert. Die Technologie ist &#252;berdurchschnittlich gut, die Dialogf&#252;hrung zielgerichtet und schn&#246;rkellos, was die Fehleranf&#228;lligkeit verringert und einen erfolgreichen Fallabschluss wahrscheinlicher werden l&#228;sst. Insgesamt merkt man Marie deutlich an, dass sie aus professioneller Hand stammt.</p>
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		<title>Frische News + Interview + Best Practice Test: Marie &#8211; die virtuelle ebay-Kundenberaterin</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Lautmaler]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;

&#160;Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der VOICE Community wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &#38; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &#38; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.
&#160;&#160;
Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<a href="http://bit.ly/cyk021"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/05/news-150x150.jpg" alt="" title="news" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-546" /></a></p>
<p>&nbsp;<br /><em>Auch in dieser Woche bieten wir Ihnen in der <a href="http://www.voice-community.de/" target="_blank">VOICE Community</a> wieder einen aktuellen Blick in die Welt der Kundeninteraktion zwischen Automatisierung &amp; Personalisierung und pr&#228;sentieren Technologien &amp; Dienstleistungen rund um das Thema innovative Serviceautomatisierung.</em></p>
<p>&nbsp;<br />&nbsp;</p>
<p>Noch bis zum 30. August l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den Live Contest der VOICE Days plus 2010. Der Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, die das Kundenerlebnis an den Customer Touchpoints mit neuen Servicekonzepten bereichern. Gesucht werden Entwickler-Teams, die Leistungsf&#228;higkeit live demonstrieren wollen. <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest/bedingungen/" target="_new">Melden Sie sich an!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie im heutigen Newsletter unser <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest/bedingungen/" target="_new">Interview mit Thomas Reitstetter</a> von BAUR: &#8220;Der wirtschaftliche Nachweis der Kundenzufriedenheit&#8221;. Und werfen Sie einen Blick in unsere Rubrik <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest/bedingungen/" target="_new">&#8220;Best Practice im Fokus&#8221;</a>. Dort pr&#228;sentieren wir Marie &#8211; die virtuelle Kundenberaterin von Ebay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gesicht dieser Woche ist Thomas Reitstetter, Leiter Kunde &#038; Service BAUR Versand und Referent auf den diesj&#228;hrigen VOICE Days plus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Vergn&#252;gen bei der <a href="http://www.voice-community.de/index.aspx?page=nl&#038;v=2&#038;mid=40464BC0-887D-4DFE-8823-FC240D9ED6A4&#038;rid=00000000-0000-0000-0000-000000000000" target="_blank">Lekt&#252;re</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hej! Anna, der IKEA-Avatar</title>
		<link>http://blog.die-lautmaler.de/?p=719</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Lautmaler]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
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		<category><![CDATA[Servicedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachtechnologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Voicecommunity]]></category>

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Die virtuelle Kollegin beantwortet 24 Stunden am Tag Kundenanfragen 




Der Avatar Anna von IKEA geh&#246;rt zu den dienst&#228;ltesten in Deutschland. Noch immer wird der Nutzer auf der aktuellen IKEA-Seite an mehreren Stellen auf Anna aufmerksam gemacht. Nach all den Jahren noch so pr&#228;sent &#8211; Anna scheint beliebt und prominent zu sein!
Doch eine Recherche nach Erfahrungsberichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
<em>Die virtuelle Kollegin beantwortet 24 Stunden am Tag Kundenanfragen </em><br />
</p>
<hr />
<br />
<a href="http://www.ikea.com/de/"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/06/bp_ikea_anna_fig03.jpg" alt="" title="bp_ikea_anna_fig03" width="207" height="226" class="alignleft size-full wp-image-662" /></a></p>
<p>Der Avatar Anna von IKEA geh&#246;rt zu den dienst&#228;ltesten in Deutschland. Noch immer wird der Nutzer auf der aktuellen <a href="http://www.ikea.com/de/">IKEA-Seite</a> an mehreren Stellen auf Anna aufmerksam gemacht. Nach all den Jahren noch so pr&#228;sent &#8211; Anna scheint beliebt und prominent zu sein!<br />
Doch eine Recherche nach Erfahrungsberichten l&#228;sst schnell ein anderes Bild entstehen: Anna ist eher unbeliebt und wird bestenfalls bel&#228;chelt. Nahezu kein Erfahrungsbericht handelt von einer erfolgreichen Interaktion. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ernsthafte Versuche mit Anna Aufgaben zu l&#246;sen enden h&#228;ufig mit der <a href="http://www.talkteria.de/forum/topic-88004.html">Verzweiflung der Nutzer</a>. </p>
<p>Viele Erfahrungsberichte beziehen sich auch weniger auf ernsthafte Anfragen, sondern auf Versuche, mit Anna Small Talk zu betreiben. Sicher, f&#252;r einen Avatar eher nebens&#228;chlich &#8211; aber da die Grenzen zwischen sachlichen Anfragen und Small Talk flie&#223;end sind, muss auch dies zu einem gewissen Grad abgedeckt sein. Dass Anna auch hier eher weniger gut abschneidet, zeigt ein <a href="http://www.anna-von-ikea.de/">unterhaltsames Beispiel</a>, bei dem Anna den Geburtstag eines Kunden standhaft ignoriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob die Nutzerurteile wirklich gerechtfertigt sind, soll ein kurzer Test zeigen.<br />
</p>
<hr />
<p>&nbsp;<br />
<strong>Aufbau</strong><br />
<br />
Anna entspricht &#228;u&#223;erlich dem schwedischen Klischee: Sie ist hellblond und strahlt Freundlichkeit und Offenheit aus. So ist man sofort mit ihr per Du. Anna tr&#228;gt Dienstkleidung &#8211; das r&#252;ckt das Inhaltliche st&#228;rker in den Vordergrund und animiert den Nutzer dazu, schnell zum Wesentlichen zu kommen. Die Mimik ist zwar nicht variantenreich, orientiert sich aber erkennbar am Text.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gleich zwei Mal wird auf der Index-Seite auf Anna hingewiesen. Wird sie mit einem Maus-Klick aktiviert, &#246;ffnet sich ein separates Dialog-Fenster:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.ikea.de" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/06/bp_ikea_anna_fig01.jpg" alt="" title="bp_ikea_anna_fig01" width="480"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Aufbau erweist sich als sehr unpraktisch, denn Anna verweist w&#228;hrend des Dialogs &#246;fters auf Elemente der Webseite. Doch aktiviert man daraufhin die Webseite, verschwindet das Dialog-Fenster &#8211; und umgekehrt. Eine wenig praktikable Handhabung. F&#252;r den folgenden Versuch wurde daher das Web-Fenster entsprechend verkleinert und das Dialog-Fenster direkt daneben platziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Integration von Dialog und Navigation</strong><br />
<br />
Der Dialog wird begonnen mit einer einfachen Frage nach Kleiderschr&#228;nken:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: Hallo, ich brauche einen neuen Kleiderschrank.<br />
<strong>Anna</strong>: Hier findest Du eine &#220;bersicht unserer Kleiderschr&#228;nke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anna versteht also und &#246;ffnet die Seite f&#252;r Kleiderschr&#228;nke. Doch leider ist dies nicht sofort erkennbar: Ins Auge f&#228;llt als erstes eine Werbung f&#252;r Klapptische, so dass der Nutzer annehmen muss, die Interaktion ist misslungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="imagefixer"><a href="http://www.ikea.de" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/06/bp_ikea_anna_fig02.jpg" alt="" title="bp_ikea_anna_fig02" width="480"  /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nur der farbige Schriftzug &#8220;Kleiderschr&#228;nke&#8221; links unten in der Navigationsleiste weist auf das gew&#252;nschte Resultat hin. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontextbezug und Expertenwissen</strong><br />
<br />
Die richtige Seite ist gefunden &#8211; aber da man Anna angeblich alles fragen kann, und eine Beratung mehr umfasst als das Auffinden von Seiten, wird die n&#228;chste Frage gestellt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: Welcher Schrank ist denn f&#252;r einen Single besonders geeignet?<br />
<strong>Anna</strong>: Auf unserer Webseite findest Du eine &#220;bersicht unserer Kleiderschr&#228;nke und Garderoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sicher kann diese Antwort so interpretiert werden, dass sie in den Dialog passt &#8211; besonders hilfreich ist jedoch nicht. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anna kann also anscheinend keine Detailfragen beantworten, vermutlich weil ihr zweierlei fehlt: Erstens das daf&#252;r erforderliche Expertenwissen und zweitens die F&#228;higkeit, einen Kontextbezug herzustellen. Dies wird besonders deutlich, wenn das Keyword &#8220;Schrank&#8221; weggelassen wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: Nein, welcher davon ist f&#252;r Singles geeignet?<br />
<strong>Anna</strong>: Hin und wieder passiert es, dass ich etwas nicht verstehe, und jetzt gerade ist das der Fall. Dennoch, deine Eingabe wird in meine Weiterentwicklung einflie&#223;en.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontextbezogenheit und Expertenwissen sind zentrale Elemente eines Dialogs. Gleichzeitig sind sie sehr aufwendig zu realisieren. Expertenwissen muss m&#252;hsam erstellt, ins System eingepflegt und dort verkn&#252;pft werden. Linguistisches Wissen zur Detektion von Kontextbezogenheit muss dem System &#228;hnlich m&#252;hsam beigebracht werden. Realistisch gesehen ein viel zu hoher Aufwand f&#252;r einen eher selten gebrauchten Avatar.<br />
Daher muss klar sein: Welchen Zweck soll der Avatar schwerpunktm&#228;&#223;ig erf&#252;llen? Und in welchen bereichern macht es Sinn, Aufwand zu investieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein gut gepflegter Themenbereich bei Anna scheinen die &#214;ffnungszeiten zu sein. Hier l&#228;uft der Dialog recht nat&#252;rlich ab, da auch Kontextwissen simuliert wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: Wie sind denn die &#214;ffnungszeiten meiner Filiale?<br />
<strong>Anna:</strong> Von welchem IKEA Einrichtungshaus m&#246;chtest du die &#214;ffnungszeiten erfahren?<br />
<strong>Nutzer</strong>: In Berlin.<br />
<strong>Anna</strong>: Zu welchem Einrichtungshaus in Berlin darf ich dir weitere Informationen geben: Tempelhof, Waltersdorf oder Spandau?<br />
<strong>Nutzer</strong>: Tempelhof.<br />
<strong>Anna</strong>: Information &#252;ber IKEA Berlin Tempelhof findest du auf dieser Website.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass es sich bei der Kontextbezogenheit um eine Simulation handelt, wird deutlich, wenn &#8220;Tempelhof&#8221; direkt eingegeben wird &#8211; dann gibt Anna die gleiche Antwort. Sie merkt sich also nicht, dass der Nutzer zuvor nach &#214;ffnungszeiten und anschlie&#223;end nach Berlin gefragt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Synonyme</strong><br />
<br />
Die Beispiele machen deutlich, dass Anna nach einem einfachen Prinzip vorgeht: Keyword-Spotting. Aus dem Nutzer-Input werden bekannte Keywords herausgefiltert und dann eine Suchanfrage angesto&#223;en &#8211; wie man es von g&#228;ngigen Suchmaschinen kennt. Realistisch betrachtet ist daran nur wenig auszusetzen, denn wegen des hohen Realisierungsaufwandes geh&#246;ren Kontextbezug und Expertenwissen eher zur K&#252;r eines heutigen kommerziell eingesetzten Avatars.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch auch mit reinem Keyword-Spotting k&#246;nnen theoretisch Erfolge erzielt werden. Ein wertvoller Zusatz ist hier der Einbezug von Synonymen: Zu jeder Anfrage werden Synonyme ermittelt und entsprechende Mehrfach-Suchanfragen gestellt. So erh&#228;lt der Nutzer z.B. Informationen zu Sofas &#8211; unabh&#228;ngig davon, ob er nach &#8220;Sofa&#8221; oder oder nach &#8220;Couch&#8221; fragt. Dies funktioniert so auch bei Anna.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch Synonyme sind mehr als nur das einfache Austauschen von W&#246;rtern. Synonymie kann sich auch auf Wortketten bis hin zu ganzen Eingaben beziehen, was den Gegenstandsbereich wesentlich anspruchsvoller werden l&#228;sst. Um hier Annas F&#228;higkeiten zu testen, wurde anstelle von &#8220;Kleiderschrank&#8221; Folgendes eingegeben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nutzer</strong>: Ich brauche etwas, um meine Kleidung aufzuh&#228;ngen.<br />
<strong>Anna</strong>: Kannst du mir bitte genau sagen was dir fehlt, damit ich dir weiterhelfen kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Antwort von Anna entspricht nicht den Erwartungen &#8211; dabei handelt es sich hierbei um eine in der Praxis realistische Formulierung, die nicht nur die Kleiderschr&#228;nke mit einschlie&#223;t, sondern z.B. auch die frei stehende Kleiderstange von IKEA. Offenbar reduzieren sich Synonyme bei Anna eher auf einzelne Worte und weniger auf Wortfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
<br />
Den recherchierten Nutzerurteilen zufolge und nach den Ergebnissen dieses kurzen Tests beschr&#228;nken sich die F&#228;higkeiten von Anna eher auf das Herausfiltern von einzelnen Keywords, wobei auch synonyme Formulierungen nicht ausreichend abgedeckt sind. Als Trost f&#252;r Anna sei darauf hingewiesen, dass heute die meisten kommerziell eingesetzten Avatare &#252;ber keine weiterreichenden F&#228;higkeiten verf&#252;gen. Auff&#228;llig ist im Allgemeinen, dass die Avatare im Bereich Small-Talk &#252;ber einige &#8220;F&#228;higkeiten&#8221; bzw. ausgefeiltere Simulationen verf&#252;gen &#8211; wohl weil Nutzer dazu neigen, einem Wesen, das Anspruch auf menschliche Eigenschaften erhebt, auf seine Menschlichkeit hin zu testen. Positiv betrachtet ist dies ein erster Schritt hin zu einem nat&#252;rlichen, virtuellen Gespr&#228;chspartner.<br /></p>
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		<title>VOICE Days plus 2010: Live Contest &#8211; Der Innovationswettbewerb</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
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<br />
<a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest" target="_blank"><img src="http://blog.die-lautmaler.de/wp-content/uploads/2010/06/Livecontest_Gewinner.jpg" alt="" title="Livecontest_Gewinner" width="136" height="110" class="alignleft size-full wp-image-712" /></a> </p>
<p>Seit 15. Juni l&#228;uft die Ausschreibung f&#252;r den <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/livecontest" target="_blank">Live Contest der VOICE Days plus 2010</a>. Der zum siebten Mal stattfindende Wettbewerb pr&#228;miert Innovationen, die das Kundenerlebnis an den Customer Touchpoints Telefon, Internet und Mobile mit neuen Servicekonzepten bereichern. Bei diesem Wettbewerb steht die Kundeninteraktion im Fokus: Gesucht werden L&#246;sungen, bei denen sich die Mensch-Maschine-Interaktion besonders innovativ gestaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Contest wird als eine offene Ausschreibung f&#252;r die besten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Gesch&#228;ftspotenzial durchgef&#252;hrt. Gesucht sind Entwickler-Teams, die Leistungsf&#228;higkeit live demonstrieren wollen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Neben der vollst&#228;ndigen Einreichung der Bewerbung bis zum 30. August m&#252;ssen alle Teilnehmer nachweisen, dass sich das Produkt noch nicht im kommerziellen Betrieb befindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle Einreichungen werden von einem Expertenteam bewertet. Die Finalisten pr&#228;sentieren ihre Entwicklung am 13. Oktober live auf den <a href="http://www.voicedaysplus.com/de/" target="_blank">VOICE Days plus</a> in N&#252;rnberg. Die Sieger werden durch das abschlie&#223;ende Publikums-Voting ermittelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wichtige Termine</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>15. Juni: Bewerbungsstart<br />
30. August: Ausschreibungsende<br />
27. September: 	Bekanntgabe Finalisten<br />
12. Oktober: 	Test Live Vorf&#252;hrung<br />
13. Oktober, 14.00h: 	Live Contest<br />
13. Oktober, 16.00h: 	Siegerehrung und &#220;bergabe der Troph&#228;en </p>
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		<item>
		<title>PRAXISTIPPS Kundenkommunikation &#8211; Zeigen Sie, was Sie k&#246;nnen!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manja Baudis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipps Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Servicedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Voice Compass]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
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<p>Sie haben gute Referenzen! Also nutzen Sie sie und stellen Sie sich Ihren Kunden von morgen schon heute vor. Mit Ihrer Teilnahme am Sonderheft <a href="http://voice-compass.com/german/main/lesen/praxistipps.html" target="_blank">PRAXISTIPPS Kundenkommunikation</a> erreichen Sie mehr als 40.000 potentielle Kunden und informieren Sie &#252;ber neue M&#246;glichkeiten und L&#246;sungen im Bereich Kundenkommunikation.<br />
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PRAXISTIPPS Kundenkommunikation ist eine Publikation f&#252;r Endbenutzer im B2B-Umfeld. Die Macher des <a href="http://www.voice-compass.com/german/main/home.html" target="_blank">voice compass</a> pr&#228;sentieren darin 44 Anwendungsbeispiele rund um die Themen Kundenkommunikation, mobile Kommunikation, Unified Communications und Automation am Telefon &#8211; in einfachen Worten und neutral erkl&#228;rt.<br />
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Preise und weitere Informationen finden Sie auf dem PRAXISTIPPS-<a href="http://voice-compass.com/fileadmin/PDF/Praxistipps_Flyer04_1_.pdf" target="_blank">Flyer</a>.</p>
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